Frischer Wind! Junge Texte unter Deck

Letzten Montag fand unsere erste Lesung statt. Lara aus dem Finanzteam hat ihre Eindrücke für Euch festgehalten.

Eine Lesung organisieren – eine ganz schöne Herausforderung. Wer traut sich, seine Texte vor Publikum vorzulesen? Wie machen wir die Menschen auf uns aufmerksam? Und kriegen wir überhaupt genug Gäste zusammen? Diese und ähnliche Gedanken gingen uns in den letzten Wochen durch den Kopf, während wir fleißig planten. Am vergangenen Montag war es dann endlich so weit: unter dem Motto Frischer Wind! Junge Texte unter Deck stellten wir Euch neue Texte junger Münchner Autorinnen vor. Dafür suchten wir uns einen ganz besonderen Ort aus: die Alte Utting.

Gespannt und aufgeregt beobachteten wir, wie sich der Hecksalon immer mehr füllte. Zum Glück hatten unsere Gäste kein Problem damit, auf dem Boden zu sitzen. In gemütlicher Atmosphäre erlebten wir einen unvergesslichen Abend voll spannender, inspirierender Geschichten, die unterschiedlicher nicht hätten sein können. Unterstützt wurde das Ganze durch Livemusik von Rita alias rtist36

Unsere Moderatorinnen Annika und Joëlle begrüßten die Gäste und stellten Madita vor, unsere erste Autorin. Sie hat bereits ein Praktikum beim ZDF in New York City gemacht und einen Artikel zum Thema „Mein Leben in der Großfamilie“ auf der Titelseite der Welt veröffentlicht. In dem Artikel beschäftigt sie sich mit den Vorurteilen, mit denen sie als eins von 6 Kindern, aufgewachsen in Neuperlach, täglich zu kämpfen hatte. Ganz schön beeindruckend. Weil es im echten Leben leider viel zu selten Happy Ends gibt, schreibt sie sich ihr Happy End einfach selbst – so auch in ihrem Roman Schatz, schenk nochmal nach. Darin entführt sie uns nach Irland, genauer gesagt nach Dublin. Die Protagonistin Clare hat, genau wie wir, Buchwissenschaften studiert, und versucht sich in der Verlagswelt durchzuschlagen. Wir sind gespannt ob Clare es schafft und freuen uns, in Zukunft noch mehr von Madita zu lesen!

Als nächstes betrat Katrin die Bühne. Von ihrem Vater in die Wiege gelegt, begleitet sie die Science-Fiction Literatur schon seit sie klein ist. Dabei fiel ihr auf, dass sich die Geschichten überwiegend an ein männliches Publikum richten. Das will sie ändern und schreibt daher Science-Fiction von Frau für Frau. Ihren Roman mit dem Titel Die Aestus-Akte schrieb sie übrigens zeitgleich zur Bachelorarbeit.

Gemeinsam mit Katrin tauchten wir in eine andere Welt ein und Rita holte uns mit ihrer Musik zurück in die Wirklichkeit. Seit sie denken kann nutzt Rita jede freie Minute zum Singen. Und das hört man! Ihre Musik ist kraftvoll und gleichzeitig sanft und gefühlvoll. Mit ihrer Stimme begeisterte sie das Publikum und regte zum Träumen an. 

Nach einer kurzen Pause ging es mit unserer dritten Autorin weiter. Sie nennt sich Eliza Day. Schon in ihrer Schulzeit liebte sie Geschichten und hatte immer ein Notizbuch dabei, um ihre Ideen festzuhalten. Heute schreibt sie Kurzgeschichten. „Romane und Ich haben es miteinander versucht, uns dann aber darauf geeinigt, dass es wohl besser wäre, künftig eine Fernbeziehung zu führen“, erklärt sie. Die Inspiration für ihre Geschichten nimmt sie aus dem täglichen Leben, eine besondere Rolle spielt dabei ihr Freund. Für uns las sie die Kurzgeschichte Der letzte Schriftzugvor. Darin erzählt sie auf charmante, witzige Art vom Tod und geht der Frage auf den Grund, was sich alles auf einen Grabstein schreiben lässt. Damit brachte sie das ganze Publikum zum Lachen.  

Unsere letzte Autorin heißt Jenny. Unter dem Pseudonym Liza Grimm veröffentlichte sie 2018 bei Droemer Knaur ihren Debütroman Die Götter von Asgard. 2019 folgte das Prequel Die Helden von Midgard. Darin erzählt sie von der Liebe einer Wallküre zu einem Helden, der den Pfad des Schicksals verlässt. Wenn sie nicht an ihren Romanen schreibt, arbeitet Jenny als Lektorin, betreibt einen eigenen Youtube-Kanal und spricht in ihrem Schreib-Podcast über alle Themen rund ums Schreiben und Veröffentlichen. Man merkte direkt, dass Jenny nicht zum ersten Mal auf einer Bühne steht. Mit ihrer frechen, charmanten Art sorgte sie für Lacher und wuchs uns sofort ans Herz. Während sie las, hingen wir gebannt an ihren Lippen. Das Highlight: ein Ausschnitt aus ihrem unveröffentlichten Roman, der im September bei Droemer Knaur erscheint. 

Der Abend war ein voller Erfolg. Wir sind stolz und sehr glücklich. An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal ganz herzlich bei unseren mutigen Autorinnen dafür bedanken, dass sie ihre Texte mit uns geteilt haben. Außerdem bei Rita, dafür dass sie den Abend mit ihrer Musik begleitet hat, und bei allen Gästen, die so zahlreich erschienen sind und unserer Veranstaltung Leben eingehaucht haben. Nicht zuletzt geht ein großes Dankeschön an das Team der Alten Utting, dafür dass wir bei Ihnen zu Gast sein durften und die Chance hatten, solch ein schönes Event auf die Beine zu stellen. 

Wir werden unsere erste Lesung so schnell nicht vergessen und freuen uns, den ein oder anderen auf der Buchmesse wiederzusehen! 

Eure Munich Bookster  

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Unser Buchverkauf

Patricia aus unserem Social Media Team hat für euch ihre Eindrücke von unserem Buchverkauf zusammengefasst. Lest hier, was sie erlebt hat:

Lange haben wir drauf gewartet und in der vergangenen Woche war es endlich soweit: unser Buchverkauf begann! Von Dienstag bis Donnerstag standen wir an unserem Stand in die Schellingstraße 3 für euch bereit. Dank der großartigen Spenden von mehreren Verlagen konnten wir ein großes Angebot mit den unterschiedlichsten Büchern zusammenstellen. Wir haben euch neben den gespendeten Mängelexemplaren auch frische Waffeln, Deko und Gebackenes angeboten.

Am Mittwoch haben wir zusammen mit InnovationsGeist und Green City e.V. kooperiert. Diese haben sich direkt neben uns positioniert und weihnachtliche Challenges zum Thema Nachhaltigkeit und Achtsamkeit vorbereitet. Hierbei konnte man Challenges ziehen, die es dann in der Vorweihnachtszeit umzusetzen gilt. Ein super Projekt, das wir gerne unterstützen. Auch ich habe mitgemacht und eine Challenge zum Thema Achtsamkeit gezogen. Meine Aufgabe war es, Dinge aufzuschreiben, für die ich dankbar bin. Das war eine perfekte Möglichkeit für mich, mir zum Jahresende der positiven Dinge im Leben bewusst zu werden, die im allgemeinen Alltagsstress häufig in den Hintergrund gedrängt werden. Ich bin vor allem dafür dankbar, so schnell in München ein neues Zuhause gefunden zu haben und Familie und Freunde zu haben, die mich immer unterstützen. Gerne könnt ihr auch mitmachen, kurz beim Lesen innehalten und einen Moment darüber nachdenken, wofür ihr in diesem Jahr dankbar seid.  

Das Thema Nachhaltigkeit war auch für uns eine wichtige Angelegenheit. Unsere zum Verkauf gebastelte Deko bestand aus teils abgegriffenen, teils sehr veralteten Büchern.  Damit diese Bücher nicht entsorgt werden mussten, haben wir aus den alten Büchern etwas Neues geschaffen. Miriam aus unserem Logistikteam stellte sich als wahre Bastelfee heraus und half dem Rest der Bookster dabei, die Deko zu erschaffen.  So entstanden schließlich die Bilderrahmen, Briefumschläge und Papiersterne, die ihr in der vergangenen Woche an unserem Stand bewundern und kaufen konntet. Neben unseren mit Bio- und Freilandeiern zusammengerührten Waffeln, konnten wir euch vegane Alternativen, wie Nussecken und Muffins, anbieten. Wer wollte, konnte auch Tee trinken – ganz umweltfreundlich aus Porzellantassen!

Wir bedanken uns ganz herzlich für euer großes Interesse und hoffen sehr, dass ihr passende Weihnachtsgeschenke finden konntet oder Bücher, die ihr selbst schon immer lesen wolltet. Wer den Verkauf dieses Mal leider verpasst hat, kann sich den 14. Januar 2020 merken, denn da startet unser zweiter Buchverkauf in diesem Semester! Dieser steht –ganz unromantisch und unweihnachtlich – unter dem Motto ANTI-Valentinstag. Infos dazu werden folgen.

Harald Lesch und das Sachbuch: 5 Erkenntnisse

Alex vom Event-Team war auf der 60. Münchener Bücherschau und hat sich von Harald Lesch ein bisschen das Universum erklären lassen. Was er dabei gelernt hat, hat er für euch hier festgehalten:

Der 21.11.2019. Ein Herbstabend in München. Draußen ist es frisch und ein stetiger Strom an Menschen bewegt sich in Richtung des Münchner Kulturzentrums Gasteig. Hier findet die 60. Münchner Bücherschau ihre Heimat. Der Carl-Orff-Saal, der größte Saal im Haus mit bis zu 608 Plätzen, ist heute Abend gut gefüllt. Die Zahl gerade an jungen Zuhörer*innen fällt auf. Es sind viele Familien da. Und der Grund schreitet bald darauf auf die Bühne: Harald Lesch, Professor für theoretische Astrophysik und Naturphilosophie an der LMU München, Moderator im ZDF von u.a. Leschs Kosmos und Sachbuchautor.

Er hat gerade bei C. Bertelsmann sein Buch „Was hat das Universum mit mir zu tun? Nachrichten vom Rande der erkennbaren Welt“ veröffentlicht. Es geht um schwarze Löcher, um dunkle Materie, Entropie und um kosmische Gefahren. Aber auch um die Erderwärmung.

Harald Lesch weiß, wie er sein Publikum unterhalten kann. Er gestikuliert, er nutzt die ganze Breite der Bühne und er lacht. Und das Publikum lacht mit. Es ist ein witziger Abend, denn Herr Lesch ist ein Entertainer. Einer, der die komplexe Welt der Physik, der Sterne und des Weltraums auch mir verständlich macht, der in der Schule in Physik, vorsichtig gesagt, nichts geblickt hat. Und er bringt mich zum Nachdenken. Zum Nachdenken über Sachbücher und Lesungen, und über schlechtgelaunte Außerirdische und interstellare Reisen.

Deshalb folgen jetzt fünf Erkenntnisse dazu. Viel Spaß:

  1. Veranstaltungen werden für Verlage immer wichtiger

Die Buchbranche steht unweigerlich vor einer Veränderungsphase. Die Buchkäufer werden weniger und Verlage müssen sich überlegen, wie sie darauf reagieren. Es lohnt ein Blick auf die Musikbranche: Auch hier werden die Umsätze schon seit Jahren nicht mehr hauptsächlich mit dem Verkauf von Tonträgern gemacht, sondern mit Konzerten. Und genauso sollten die Verlage deutlich mehr auf die Veranstaltungskarte setzen und auch mal Etwas abseits der klassischen Lesung im Kopf haben. Werdet kreativ! (Und manche sind es ja schon.)

  1. Wir brauchen das Sachbuch

 Das Sachbuch bietet einen Gegenpol in einer Zeit, in der alles unübersichtlicher wird und Fake News verbreitet sind. Gut recherchiert und zugänglich kann es vielen Leuten genau die Orientierung bieten, die ihnen bei der Informationsfülle auf allen Kanälen abgeht.

  1. Cradle to Cradle ist eine gute Sache

Ach ja, die Nachhaltigkeit. Quasi omnipräsent zurzeit, aber nun mal immens wichtig. Auch, und vielleicht gerade, in der Buchbranche. Cradle to Cradle bedeutet, die Kreislaufwirtschaft konsequent umzusetzen. Die Bestandteile solcher Produkte sind teilweise oder ganz kompostierbar oder können in einen technischen Kreislauf zurückgeführt werden.

Bei der C2C-Zertifizerung gibt es die Abstufungen Basic, Bronze, Silver, Gold und Platinum. Bewertet werden neben dem Grad der Material Reutilization auch die Punkte Material Health, Renewable Energy and Carbon Management, Water Stewardship und Social Fairness.

Leschs Buch ist mit Silver zertifiziert. Nicht übel also, aber noch Luft nach oben. Mehr Infos zu dem Ganzen unter https://www.c2ccertified.org/

  1. Physik kann sehr unterhaltsam sein

 Sachbücher sind keine wissenschaftlichen Texte. Im besten Fall schaffen sie einen Spagat zwischen der exakten wissenschaftlichen Sprache und dem Unterhaltungswert. Harald Lesch schafft das. Und das macht Spaß.

  1. Auf interstellaren Reisen kann man nicht lüften

Vielleicht die wichtigste Erkenntnis des Abends. Stellt euch vor, ihr seid ein paar Monate quer durch das Universum unterwegs und keiner kann zwischendurch mal ein Fenster aufmachen. Also bleibt auf jeden Fall erstmal auf dem Beobachtungsposten, wenn ein Raumschiff in eurer Nähe landet. Die Dudes und Dudettes, und alle anderen Geschlechter (interessante Frage, ob und welche Geschlechter Weltraumspezies haben), könnten ganz mies drauf sein.

„Reading in a Digital Environment“

Susanne aus unserem Finanz-Team war Anfang November in Regensburg auf einer Tagung über Leseverhalten. Es erwarteten sie viele spannende Vorträge, mehrere Liter Kaffee und neue Erkenntnisse. Was Susanne erlebt und gelernt hat, lest ihr hier: 

Als Gegenbeweis zum Vorurteil, Studenten seien faule Langschläfer, fanden sich einige todesmutige Vertreter dieser Spezies am Freitagmorgen in aller Herrgottsfrühe im Zug nach Regensburg (der schönsten Stadt Deutschlands, wie man nicht müde wurde, uns zu versichern) ein, wo die internationale Tagung „Reading in a Digital Environment. Media Use, Functional Literacies and Future Challenges for Universities“ stattfand.

Am Ziel angekommen, wurden wir von ausgesprochen freundlichen, engagierten Studentinnen der Uni Regensburg begrüßt, die reichlich Kaffee und frisches Obst bereithielten, um die müden Geister zu wecken und auf die nächsten Stunden vorzubereiten.

Den Anfang machte nach der obligatorischen Begrüßung Prof. Dr. Anne Mangen von der University of Stavanger, die einige selbst durchgeführte Studien zum heiß diskutierten Thema „Papier vs. digital“ vorstellte. Untersucht wurden etwa die Einflüsse der Haptik, verschiedener Textlängen, der Grad des Eintauchens in den Text, die emotionale Berührtheit, das inhaltliche Verständnis und die Fähigkeit zur Rekonstruktion der Handlung.

Ein erstaunlicher Befund war, dass die Probanden beim Lesen auf Papier speziell für nonfiktionale Texte (etwa Newsartikel) von einem höheren Grad an Vertiefung in die Story berichteten, sich stärker in die erwähnten Personen hineinversetzen und mit ihnen fühlen konnten und auch der Eindruck eines roten Fadens präsenter war. Es zeigte sich denn auch, dass insbesondere die Rekonstruktion der Handlungsreihenfolge bei auf Papier Lesenden signifikant besser ausfiel. Eine mögliche Ursache könnte die 
Orientierung des Lesers an der Dicke des Buches in Kombination mit den Seitenzahlen
1_Anne Mangen_2sein, die eine klarere räumliche Zuordnung ermöglicht als etwa reine Prozent-von-100-Angaben auf E-Readern. Interessant auch, dass unter Zeitdruck und bei komplexen informativen Texten die gedruckte Variante ebenfalls die Nase vorn hatte – ein klarer Wink Richtung universitäre Lehre. Im Gegensatz zum allgemeinen Konsens, dass die Digital Natives zunehmend besser mit digitalen Medien umzugehen wüssten, nehme dieser Effekt laut einer Metastudie seit 2000 sogar kontinuierlich zu.

Dennoch fasste Dr. Mangen ihre Erkenntnisse nüchtern zusammen: Es gehe nicht darum, das eine Medium als dem anderen überlegen darzustellen. Alle Lesemedien hätten ihre Berechtigung. Aufgabe der Wissenschaft sei es nun, festzustellen, welches Medium sich welcher Lesemotivation und -strategie am besten anpasse.

Es folgte ein sehr unterhaltsamer Vortrag von Prof. Dr. Peter Afflerbach von der University of Maryland, der sich mit den verschiedenen Strategien, Voraussetzungen und individuellen Unterschieden von Lesern beschäftigte. Die Haltung zum Medium etwa sei ein wichtiger Faktor, der über Erfolg und Misserfolg entscheide. Bereits Kindergartenkinder seien der festen Überzeugung: „If it’s in print, it must be true.“ Die tendenziell geringere Zuverlässigkeit von Online-Texten in Kombination mit den zahlreichen Ablenkungen durch Pop-ups, Werbevideos, Farben, Layout und verführerische Links erfordere eine andere Form von Aufmerksamkeit und Konzentration. Gleichzeitig spiele auch die Motivation eine große Rolle, denn: „If you’re not happy with it, you tend not to go back to it.“ Hier spiele auch das Leseziel mit hinein: 2_Peter Afflerbach_3Fühle man sich (etwa im Rahmen einer schulischen oder universitären Ausbildung) von einem Dritten „gezwungen“, einen Text zum Zweck der Informationsbeschaffung zu lesen, werde sich das zwangsläufig auf zentrale Einflussfaktoren wie Konzentration und Gedächtnis auswirken, während Lesen als Ablenkungsmöglichkeit, zum Entspannen, zum Welten-Entdecken, Abenteuer-Erleben, zum Lachen, Rätseln oder Bewundern eine gänzlich andere Geisteshaltung mit sich bringe.

Prof. Dr. Maik Philipp von der PH Zürich widmete sich nach der Mittagspause der Frage, wie das Verarbeiten mehrerer Texte und ihr In-Zusammenhang-Bringen miteinander ablaufe, welchen Problemen sich insbesondere Studenten hierbei gegenübersähen und welche Lösungen sich anbieten würden. Reich bebildert und praktischerweise mit Ausdrucken für alle Teilnehmer stellte er mentale Modelle und Prozesse vor, zeigte Auswertungen verschiedener Studien zum Thema und führte verschiedene Taktiken an, mit Hilfe derer man Studenten trainieren könne, etwa die Zuverlässigkeit von Quellen einzuschätzen, relevante Metadaten in ihre Überlegungen mit einzubeziehen und die Textvergleiche auf verschiedene Teilschritte herunterzubrechen.

Auf dem Fuße folgte Prof. Dr. Ladislao Salmerón von der Universitat de València, der eine Studie zum gezielten Recherchetraining mittels Eye-Tracking-Aufzeichnungen von „Expertengooglern“ vorstellte. Das zentrale Problem der Internetinformationskultur sei der unkuratierte Zugriff. So fänden sich sowohl gründlich erarbeitete Inhalte als auch solche, die einer genaueren Faktenprüfung nicht standhielten. Die den Probanden vorgespielten Videos einer idealtypischen Recherche im Internet – mit entsprechenden Fokuspunkten, mehrfachem Lesen, Skimming- ebenso wie Slow-Reading-Techniken – hätten signifikante Veränderungen sowohl in deren Informationssuchverhalten als auch in der Qualität ihrer akademischen Arbeiten bewirkt. Die Videos seien zudem ohne großen Aufwand erstell- und einsetzbar. Eine interessante Perspektive, die insbesondere in Regensburg, das ein eigenes Eye-Tracking-Labor unterhält, sicher auf gespitzte Ohren getroffen ist.

Während einer willkommenen Kaffeepause konnten sich die Teilnehmer in Poster Sessions von spannenden aktuellen Studien berichten lassen, deren Vorgehensweisen und bisherige Erkenntnisse auf großformatigen Übersichten dargestellt wurden. Fragen und Anmerkungen waren sehr willkommen, und so entspannen sich bald angeregte Gespräche, etwa darüber, ob die non-digital aufgewachsenen Generationen Bücher vielleicht nur deshalb bevorzugten, weil ihnen als Kind daraus vorgelesen wurde und neben den allseits beliebten „Stimmen“ auch das Kuscheln mit dem Elternteil und ein allgemeines Gefühl von Geborgenheit dazugehörte, sie das Medium auch haptisch erfahren, drauftippen, daran kauen und Seiten umblättern durften, während ein ähnlicher Wunsch bei E-Readern als Vorlesematerial heute meist mit einer negativen Rückmeldung quittiert wird; über die Unterschiede zwischen den Ländersystemen, die sich auf den Buchmarkt auswirkten, etwa die staatlich geregelten Preise für Buch und E-Book in Frankreich, die zudem gleich sein müssten, wodurch die Argumentation „finanzieller Wert“ bei der Wahl des gedruckten oder des digitalen Mediums wegfalle; dass sich diese unter anderem auch an der Grundhaltung des Wählenden festmache – nämlich, ob dieser eher ein praktisches Medium bevorzuge oder eines, in dem er besser lernen könne, was in der Forschung bisher noch zu wenig beachtet werde; oder, wie man den Vorteil des Buchlesens, sich an den genauen Ort einer Information auf der Doppelseite (wenn auch nicht an den Inhalt selbst) erinnern zu können, für eine virtuelle 3D-Darstellung von Text nutzen könne, in der man beliebig räumlich hin- und herspringen könnte, und inwieweit in der Entwicklung etwa auch Eye-Tracking-Methoden Anwendung finden sollten.

Den Abschluss des Tages bildete schließlich Prof. Dr. Ulrich Johannes Schneider von der Universitätsbibliothek Leipzig, der auf ungewöhnliche, unterhaltsame und kurzweilige Weise erklärte, dass Lesen nicht nur aus dem Buchstabenverarbeitungsprozess selbst, sondern eben auch aus dem Davor, Dazwischen und Danach, den Unterbrechungen, dem Anstreichen, Notizen-Machen, Vergleichen, Nachdenken über das Gelesene bestehe, und dass man diese Phasen nicht als störend verdammen, sondern vielmehr als Chance verstehen und gezielt nutzen solle, um den Leseprozess als Ganzen auf eine produktivere, langfristig befriedigendere und nachhaltigere Ebene zu heben. Sein Schlusswort soll deshalb auch das meine sein:

„Always take your time with reading!“

Unser Social-Media-Team

Last, but not least … Das Social-Media-Team! Wir – das sind Joëlle, Ronja und Patricia – bespielen natürlich ganz klassisch alle Munich-Bookster-Kanäle wie Instragram und Facebook. Außerdem ist es unsere Aufgabe, kreative Ideen zu entwickeln und uns zu überlegen, was euch da draußen interessieren könnte … Wir planen und schreiben neue Blogbeiträge und halten euch so in den nächsten Monaten bis zur Messe über unsere Aktionen auf dem Laufenden. Und wir werden euch immer mal wieder zu spannenden Veranstaltungen in der Münchner Literaturszene mitnehmen! Hierbei werden wir auch tatkräftig von den anderen Bookstern unterstützt, sodass ihr euch auf ein vielseitiges Angebot freuen könnt. Schaut also regelmäßig rein!

„Ich bin Joëlle. Für den Verlagspraxis-Master bin ich vor einem halben Jahr aus meiner Herzensstadt Hamburg hergezogen. In der Verlagsbranche bin ich im Lektorat zu Hause.

Was ist der erste Satz aus dem Buch, das du zuletzt gelesen hast?
„Paul ist mein allerbester Freund. (Mehr Schwarz als Lila von Lena Gorelik. Absolute Empfehlung!)

Wie würden dich deine Freunde kurz und knapp beschreiben?
Ganz klar: Mama Joe!

Was gefällt dir an München? Gibt es auch etwas, das dir nicht gefällt?
Das Wetter gefällt mir und die ganzen schönen Gebäude, die vielen Buchläden und die Nähe zu den Bergen. Aber mir fehlen das Meer und die Möwen!

Was war dein Lieblingsbuch als Kind?
Nennt da irgendjemand nur ein Buch?! Wenn ich muss: „Die Brüder Löwenherz“ von Astrid Lindgren. Später natürlich „Harry Potter“.

Was war dein erster / ungewöhnlichster Job? 
Mein erster Job war im Dönerladen (der hat mir einen Italien-Urlaub finanziert und mir leider bei Freunden den Spitznamen „Döner-Joe“ eingebracht …).

Was frühstückst du am liebsten?
Meistens Quark mit Obst oder (vor allem in der kalten Jahreszeit) Porridge mit Apfel, Zimt und Nüssen.

 

„Ich bin Ronja und da, wo ‚Moin, Moin‘ schon ein komplettes Gespräch ist, bin ich aufgewachsen: an der Nordseeküste! Als Werkstudentin kann ich mich derzeit kreativ in der Marketingabteilung austoben, habe aber auch Spaß an der Lektoratsarbeit!

Was ist der erste Satz aus dem Buch, das du zuletzt gelesen hast?
„Einen Vorteil hat es ja schon, wenn man verzweifelt ist: Man wird viel offener. (Aus Love to share von Beth O’Leary)

Wie würden dich deine Freunde kurz und knapp beschreiben?
Zielorientiert, zuverlässig und kreativ.

Was gefällt dir an München? Gibt es auch etwas, das dir nicht gefällt?
Das U-Bahn fahren (sowohl als auch…). Bei Kälte und Regen toll, während der Rushhour die Hölle!

Mit welchem Buchtitel würdest du dein Leben beschreiben?
Das Gegenteil von Einsamkeit.

Was war dein Traumjob, als du klein warst?
Friseuse, Journalistin und Schauspielerin (am liebsten alles gleichzeitig!)

Was frühstückst du am liebsten?
Unter der Woche Obst mit Joghurt und Müsli, am Wochenende selbstgebackenes Bananenbrot oder Waffeln.

 

„Hallo ihr Leute hier und da, ich heiße Patricia und bin für den Master Verlagspraxis zu diesem Semester nach München gezogen. Ich erhoffe mir durch das Projekt munichbookster neue Erfahrungen zu sammeln und bin schon von dem bisherigen Ideenaustausch begeistert.

Was ist der erste Satz aus dem Buch, das du zuletzt gelesen hast?
„Ich wusste von Anfang an, dass dieser Junge etwas Besonderes war. Aber ich brauchte Beweise. (Die Saga von Grimr von Jérémie Moreau)

Wie würden dich deine Freunde kurz und knapp beschreiben?
Zitat: „super lieber Mensch, hilfsbereit, häufig auch verpeilt, aber nichtsdestotrotz sehr selbstständig und sie hat immer ein Lächeln im Gesicht.“

Was gefällt dir an München? Gibt es auch etwas, das dir nicht gefällt?
Die viele Natur, die Isarpromenade, das Kleinstadtfeeling, die kulturellen Möglichkeiten und die Nähe zum Schwabenländle 😉 Die Wohnungssuche hat mir eher nicht so gefallen.

Was war dein Lieblingsbuch als Kind? 
Die geheime Benedict-Gesellschaft von Trenton Lee Stewart

Was war dein Traumjob, als du klein warst?
Mal Krankenschwester, mal Bäckerin (da Frühaufsteherin) und mal Putzfrau (wenn mir meine Oma dafür Geld zugesteckt hat)

Was frühstückst du am liebsten?
Brötchen mit Frischkäse oder Gemüseaufstrich und ganz viel Gemüse darauf aufgetürmt dazu Kaba

Unser Ass im Ärmel

Auch wenn man die besten Karten in der Hand hält, schadet es nicht, zusätzlich ein Ass im Ärmel zu haben – oder in unserem Fall: einen Joker. Stefan Salamonsberger vom Zentrum für Buchwissenschaft ist nicht nur ein kleines bisschen länger in der Branche unterwegs als wir, er hat das Messeteam auch schon in der Vergangenheit begleitet. Wir sind froh, dass wir von seiner Erfahrung profitieren können und bedanken uns dafür, dass er uns mit Rat und Tat zur Seite steht!

„Servus miteinand … Stefan, Österreicher und der Dozent. Als Kind ist mal ein Bücherregal auf mich draufgeflogen … schätze, deshalb bin ich hier. Freu mich auf das neue Team und bin gespannt, was die so alles anstellen werden!“

Was ist der erste Satz aus dem Buch, das du zuletzt gelesen hast?
„Warum nur schielte Trix, der einzige und rechtmäßige Schüler des großen Zauberers Radion Sauerampfer, so auf Lob?“ (Trix Solier. Odysee im Orient von Sergej Lukianenko)

Wie würden dich deine Freunde kurz und knapp beschreiben?
some people call me the space cowboy … tadadadadada dada …

Was gefällt dir an München? Gibt es auch etwas, das dir nicht gefällt?
Man ist schnell wieder draußen …

Mit welchem Buchtitel würdest du dein Leben beschreiben?
Hard boiled Wonderland und das Ende der Welt (Haruki Murakami)

Was war dein Traumjob, als du klein warst?
Detektiv

Was frühstückst du am liebsten?
Joghurt mit Müsli und frischen Beeren

Unser Finanz-Team

Ein wichtiger Punkt, wie in fast allen Lebensbereichen, bleibt das Geld. Lara und Susanne sorgen dafür, dass wir das nötige Kleingeld haben, um unsere Logistik und Ideen zu finanzieren. Sie schreiben Finanzpläne, machen die Abrechnungen für unsere Aktionen und verwalten die Kasse für unsere Materialeinkäufe (wie z.B. die Waffelzutaten). Die beiden können nicht nur mit Geld umgehen. Was sie sonst so ausmacht, könnt ihr hier erfahren:

 

„Hallo, ich bin Lara. Im Herzen bin ich Kölnerin, doch für das Buchwissenschafts-Studium hat es mich in die Verlagsstadt München gezogen. Ich habe nicht nur ein Gespür für gute Geschichten, sondern interessiere mich auch für Zahlen und Kalkulationen – deshalb kümmere ich mich bei den Bookstern um die Finanzen.“

Was ist der erste Satz aus dem Buch, das du zuletzt gelesen hast?
„Als ich geboren wurde, gab es für das, was ich war, keinen Namen.“ (Ich bin Circe von Madeline Miller)

Wie würden dich deine Freunde kurz und knapp beschreiben?
Warmherzig und sensibel, ehrgeizig und zielstrebig.

Was gefällt dir an München? Gibt es auch etwas, das dir nicht gefällt?
Die vielen Möglichkeiten, Kontakte in die Verlagswelt zu knüpfen und die Butterbrezen. An die Ladenöffnungszeiten muss ich mich aber erst noch gewöhnen.

Was war dein Lieblingsbuch als Kind?
Hier kommt Lola! von Isabel Abedi

Was war dein ungewöhnlichster Job?
Schals nähen in einem Modebetrieb – ich war unglaublich stolz, als einer der Schals dann verkauft wurde!

Was frühstückst du am liebsten?
Joghurt mit Müsli und frischen Beeren

 

 

„Hallo, ich bin Susanne. Weil geradeaus ja langweilig ist, hab ich ein paar Um- und Abwege genommen, um letztendlich doch wieder bei den Bücherwürmern zu landen. Muss Schicksal sein! ;)“

Was ist der erste Satz aus dem Buch, das du zuletzt gelesen hast?
„A new fall of snow had settled upon the old, like memories, like the years.“
(A Game of Ghosts von John Connolly)

Wie würden dich deine Freunde kurz und knapp beschreiben?
guter Zuhörer, Problemlöser (zumindest die der anderen)

Was gefällt dir an München? Gibt es auch etwas, das dir nicht gefällt?
die Nähe zu den Bergen, nicht die Menschenmassen (v. a. auf der Straße)

Mit welchem Buchtitel würdest du dein Leben beschreiben?
Buntschatten und Fledermäuse von Axel Brauns

Was war dein ungewöhnlichster Job?
Wächter des magischen Ü-Ei-Schatzes/einen 2 Meter großen Schotten in den Boden rammen, damit ihm die Kinder nachher unter’m Rock durchschlüpfen können

Was frühstückst du am liebsten?
Frühstück? Gibt’s erst zum Mittag!

Unser Gestaltungs-Team

 

 

InDesign halten sie nicht für eine Zeitschrift für Innenarchitektur und Magenta ist für sie nicht bloß ein Mobilfunkanbieter. Sie haben unser Quartett designt und kümmern sich um Poster, Werbemittel aller Art, unsere CI und auch sonst alle Möglichkeiten den Leuten mit Formen, Schriften und Farben was über uns zu erzählen. Julia, Lena und Annika sind unser Gestaltungs-Team und natürlich haben auch sie unseren kleinen Fragebogen beantwortet:

 

„Ich bin Julia, wohnhaft schon immer in der Reichweite von München, aber stets ohne Absicht, hier zu studieren. Nach Designstudium in Italien Grafikerin in Kleinstagentur in München. Eines Tages unverhofft über den Masterstudiengang Buchwissenschaft gestolpert. Nach zwei Tagen war die Sache beschlossen!“

Was ist der erste Satz aus dem Buch, das du zuletzt gelesen hast?
″Ach, noch einmal ein frischer Atemzug im letzten Viertel dieses neunzehnten Jahrhunderts!‶ (Pfisters Mühle von Wilhelm Raabe)

Wie würden dich deine Freunde kurz und knapp beschreiben?
chaotisch, einfallsreich, direkt, aufgeweckt, unternehmungslustig, subjektives Zeitverständnis

Was gefällt dir an München? Gibt es auch etwas, das dir nicht gefällt?
Mir gefallen die geheimen grünen Ecken, auf die man als gewöhnlicher Marienplatzbesucher nicht gleich stößt, wie den alten Südfriedhof. München ist manchmal wirklich ein Dorf, was mir schon alle Gefühle des Spektrums beschert hat. Nicht gefällt der Flair der Bahnhofsumgebung (Nagelstudios in öden Häuserschluchten)

Was war dein Lieblingsbuch als Kind?
Klassischerweise Astrid Lindgren mit Pippi Langstrumpf und Kalle Blomqvist, Michael Ende mit Jim Knopf

Was war dein Traumjob, als du klein warst?
Ich wollte tatsächlich mit unter zehn Jahren schon andere Kinder betreuen.

Was frühstückst du am liebsten?
Immer Tee plus Bierbrauerbrot, Donautaler, Holzofenbrot, je nach Qualität sogar einfach pur (heiße Empfehlung: Brotmanufaktur Julius Brantner in Uninähe)

 

Ich heiße Lena. Mein Herz schlägt für die Arbeit mit Bild und Text, Norwegen und Giraffen, aber an der richtigen Zusammenstellung muss ich noch arbeiten. Jetzt freue ich mich erst mal auf die Aufgaben im Gestaltungsteam für die Leipziger Buchmesse.

Was ist der erste Satz aus dem Buch, das du zuletzt gelesen hast?
„Sie rannte.“ (Einer von uns von Åsne Seierstad)

Wie würden dich deine Freunde kurz und knapp beschreiben?
Das habe ich sie noch nie gefragt, aber vermutlich ruhig und zuverlässig.

Was gefällt dir an München? Gibt es auch etwas, das dir nicht gefällt?
Ich mag den Schlosspark und Tramfahren, andere Verkehrsmittel sind oft nicht so zuverlässig.

Was war dein Lieblingsbuch als Kind?
Das allerkleinste Nachtgespenst von Brigitte Weninger

Was war dein erster Job?
Mein erster Job war bei einem Kinderzirkus.

Was frühstückst du am liebsten?
Honigbrot, aber nur mit festem Honig.

 

 

„Hi. Ich bin Annika. Am liebsten gestalte ich meinen Arbeitsalltag rund um Marketing, Presse und Vertrieb. Apropos Gestaltung – ein ansprechendes Design ist meine Herzensangelegenheit.“

Was ist der erste Satz aus dem Buch, das du zuletzt gelesen hast?
„Okay. Natürlich mache ich mit. Ich wäre dumm, wenn ich es nicht täte.“ (Der Stotterer von Charles Lewinsky)

Wie würden dich deine Freunde kurz und knapp beschreiben?
Ambitioniertes Arbeitstier mit offenem Ohr, Tagesablauf einer Frührentnerin und Sinn für Gestaltung und die schönen Dinge im Leben. Warum den einfachen Weg wählen, wenn auch der Komplizierte zum Ziel führt?

Was gefällt dir an München? Gibt es auch etwas, das dir nicht gefällt?
Die kleinbürgerliche Spießigkeit in einer vermeintlichen Großstadt. Hat beides Vor- und Nachteile, je nachdem wer gerade am Wochenende die abendliche Ruhe genießen will.

Mit welchem Buchtitel würdest du dein Leben beschreiben?
»Ich will ein Schnitzel von dir« von André Lechner. Ich habe das Buch aufgrund meiner schnitzelintensiven Ernährungsgewohnheiten von meinen Kollegen zum letzten Geburtstag bekommen. Sorry!

Was war dein Traumjob, als du klein warst?
Hallo Klischee! Schriftstellerin…das mit dem Schreiben dauert dann aber doch länger als gedacht und Geduld ist nicht unbedingt meine Stärke.

Was frühstückst du am liebsten?
Traditionsbewusst Brot mit Belag und schwarzen Tee mit Milch.

Unser Logistik-Team

Quartettkarten_Teamlogistik

Miriam und Kathi bilden das Logistik-Team und sorgen dafür, dass wir alle gut auf der Leipziger Buchmesse ankommen. Dafür buchen sie unsere Zug- und Messetickets und vergleichen günstige Unterkünfte in Leipzig. Zudem hat Kathi als „Big Boss“ die Aufgabe übernommen, jedes Team zu koordinieren und behält den Überblick. Scrollt weiter und lernt Miriam und Kathi noch besser kennen:

 

Karte_Miriam„Hi, ich bin Miriam und ich freue mich, dieses Semester zusammen mit den Anderen tolle Aktionen und Veranstaltungen zu machen. Da gibt es einige kreative Ideen. Kathi und ich organisieren dann, dass alles reibungslos von A nach B kommt.“

Was ist der erste Satz aus dem Buch, das du zuletzt gelesen hast?
″I might have to kill somebody tonight.‶ (On the come up von Angie Thomas)

Wie würden dich deine Freunde kurz und knapp beschreiben?
Eine gute Frage…

Was gefällt dir an München? Gibt es auch etwas, das dir nicht gefällt?
Dass die Stadt so grün ist und kulturell so viel passiert. Wenn man sich, um dorthin zu kommen, nur nicht in überfüllte U-Bahnen stellen müsste.

Was war dein Lieblingsbuch als Kind?
„Drachenreiter“ von Cornelia Funke

Was war dein Traumjob, als du klein warst?
Konditorin, Archäologin, Tierpflegerin

Was frühstückst du am liebsten?
Unbedingt guten Kaffee, und Müsli mit Joghurt

 

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„Mein Name ist Kathi und nach meinem Bachelor in Nordamerikastudien, studiere ich jetzt im ersten Mastersemester „Buchwissenschaft – Verlagspraxis“. Dafür habe ich mich deshalb entschieden, weil ich Bücher einfach über alles liebe (und ja, ich weiß, dass das alle von uns sagen). Vor allem bin ich ein Fan von Fantasy und Jugendbüchern.“

Was ist der erste Satz aus dem Buch, das du zuletzt gelesen hast?
„I felt her fear, before I heard her screams. Her nightmare pulsed into me, shaking me out of my own dream, which had something to do with a beach and some hot guy rubbing suntan oil on me.“ (Vampire Academy von Richelle Meade)

Wie würden dich deine Freunde kurz und knapp beschreiben?
Hilfsbereit, Vernünftig und sehr schnell von Kleinigkeiten begeistert, was manchmal auch nervig sein kann.

Was gefällt dir an München? Gibt es auch etwas, das dir nicht gefällt?
Ich liebe den Winter in München. In der Innenstadt kann man dann keine 10 Meter gehen, ohne auf einem Christkindlmarkt zu stehen.

Mit welchem Buchtitel würdest du dein Leben beschreiben?
Für jede Lösung ein Problem

Was war dein Traumjob, als du klein warst?
Kein Traumjob, ich wollte einfach nur reich werden 😉

Was frühstückst du am liebsten?
Am liebsten verschlinge ich ein paar Seiten von meinem aktuellen Buch.

Unser Event-Team

Quartettkarten_Teamevents

Das Event-Team plant unsere Veranstaltungen auf der Buchmesse. Alex, Claudia und Lena wählen interessante Themen, kontaktieren passende Gäste und entwickeln neue Konzepte. Auch tolle Ideen für unseren Stand dürfen nicht fehlen. Hier stellen sich die drei Teammitglieder kurz vor:

Karte_Alex

 

„Hi, ich bin Alex. Veranstaltungsmarketing und die Arbeit an Texten sind mein Ding (oder soll es werden). Ich komme aus Minden, aber ‚home is where your heart is‘ und so.“

Was ist der erste Satz aus dem Buch, das du zuletzt gelesen hast?
„Peter Arbeitsloser hat genug.“ (Qualityland von Marc-Uwe Kling)

Wie würden dich deine Freunde kurz und knapp beschreiben?
Fragt sie das am besten selbst.

Was gefällt dir an München? Gibt es auch etwas, das dir nicht gefällt?
München hat Subkultur. Aber man muss sie suchen.

Was war dein Lieblingsbuch als Kind?
„Der Regenbogenfisch“ von Marcus Pfister

Was war dein ungewöhnlichster Job?
Ich habe bei einem Guns’n’Roses Konzert vor 60.000 Leuten zwischen den Bands die Bühne umgebaut.

Was frühstückst du am liebsten?
Müsli unter der Woche und am Wochenende Käsebrötchen. Und Kaffee.

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„Hallo zusammen 😊 Ich bin Claudi, im 3. Semester Verlagspraxis und dieses Semester zusammen mit Alex und Lena Teil des Veranstaltungs-Teams. Ich bin schon gespannt, was wir bis März alles Spannendes auf die Beine stellen können!“

Was ist der erste Satz aus dem Buch, das du zuletzt gelesen hast?
„Stell dir vor, du befindest dich in einer warmen, wolkenlosen Sommernacht auf einer fernen Vulkaninsel.“ (Das Universum in deiner Hand von Christophe Galfard)

Wie würden dich deine Freunde kurz und knapp beschreiben?
Hilfsbereit, offen und eine abenteuerliche Mischung aus Planung und kreativem Chaos

Was gefällt dir an München? Gibt es auch etwas, das dir nicht gefällt?
Die vielen Parks, Seen und die Nähe zu den Alpen. Nicht so gefallen mir, wie den meisten Studenten, die Preise.

Mit welchem Buchtitel würdest du dein Leben beschreiben?
Ein Sommernachtstraum

Was war dein ungewöhnlichster Job?
Stoffserviettenzählen auf einem Künstlerfestival

Was frühstückst du am liebsten?
Auf jeden Fall guten Kaffee

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„Ich heiße Lena, komme ursprünglich aus dem Ruhrgebiet, verbringe am liebsten Zeit mit meiner Familie oder Freunden, liebe den Sommer, meine Lieblingsblumen sind Vergissmeinnicht und ich trinke lieber Tee als Kaffee.“

Was ist der erste Satz aus dem Buch, das du zuletzt gelesen hast?
„Don Camillo blickte zum Christus am Hochaltar auf und sagt: ‚Jesus, es gibt auf der Welt zu viele Dinge, die nicht in Ordnung sind.'“(Don Camillo und seine Herde von Giovannino Guareschi)

Wie würden dich deine Freunde kurz und knapp beschreiben?
Direkt, hat kein Problem die eigene Meinung zu äußern, zielstrebig, erst schüchtern aber sehr gesprächig, wenn man sich näher kennt

Was gefällt dir an München? Gibt es auch etwas, das dir nicht gefällt?
Busse mit Anhängern

Mit welchem Buchtitel würdest du dein Leben beschreiben?
Was soll bloß aus dem Jungen werden? Oder irgendwas mit Büchern.

Was war dein Traumjob, als du klein warst?
Meeresbiologin

Was frühstückst du am liebsten?
Laugenknoten